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Kabelfehler

Kabelfehlermessung an Fußbodenheizungen und Dünnbettheizmatten in ganz Österreich und Süddeutschland

Das Bad bleibt morgens kalt, im Wohnraum wird nur ein Teil des Bodens warm, die Schutzeinrichtung fällt beim Einschalten der Heizung. Bei Dünnbettheizmatten und Heizkabeln liegt der Fehler unter Fliesen oder Estrich, und die naheliegende Antwort wäre, den Boden aufzumachen. CFT ortet die Fehlerstelle und markiert sie auf dem Belag, damit ein Feld geöffnet wird statt eines Raums. Wir fahren dafür von Traiskirchen aus in ganz Österreich, von Erding aus nach Bayern und Baden-Württemberg; ein Termin ist auch kurzfristig zu bekommen. Schildern Sie uns den Ausfall telefonisch unter +43 (0) 2252 53169 oder schriftlich an office@cft.at, dann klären wir Verfahren, Zugang und Termin.

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Zwei Hände halten eine kompakte Wärmebildkamera, deren Display ein warmes Muster über dem aufgestemmten Boden zeigt
Kabelfehler

Was wir vor Ort tun

Am freigeschalteten Heizkreis messen wir zuerst Isolation und Widerstand: Damit steht fest, ob der Heizleiter unterbrochen ist oder gegen das Schutzgeflecht schließt. Die Laufzeitmessung sagt, wie weit die Stelle im Leiter entfernt liegt; über den Brenngenerator wird die Matte aufgeheizt, sodass die Wärmebildkamera Verlauf und Fehlerstelle oben am Belag zeigt. Geöffnet und instand gesetzt wird in der Regel von Ihrem Elektriker.

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Das Wichtigste auf einen Blick

VerfahrenIsolations- und Widerstandsmessung, TDR-Laufzeitmesstechnik, Brenngenerator zum Aufheizen, Mantelfehlermessung, Thermografie
EinsatzbereichElektrische Fußboden-, Wand- und Deckenheizungen in Wohnräumen; Dünnbettheizmatten unter Fliesen, Heizkabel im Estrich und im Bodenaufbau
DauerZwei Stunden als Untergrenze, bei Mehraufwand je eine Stunde zusätzlich. Üblicherweise sind darin ein bis zwei Fehler zu schaffen.
ErgebnisformatSchadensprotokoll als PDF
EinsatzgebietGanz Österreich von Traiskirchen aus; Süddeutschland, also Bayern und Baden-Württemberg, über die CFT Group Deutschland GmbH, Lange Zeile 27, D-85435 Erding

Was das bei Ihnen heißt

Sie merken den Fehler an der kalten Zone: Ein Teil des Bodens wird warm, ein anderer nicht, oder die Heizung springt gar nicht mehr an. Häufige Ursache ist eine mechanische Verletzung – ein Bohrloch für die Duschabtrennung, ein Dübel, ein Schlag beim Verlegen des Belags. Ohne Ortung wird geöffnet, bis man etwas findet, bei Fliesen im schlechten Fall der ganze Raum. Wir orten und markieren die Stelle; geöffnet und instand gesetzt wird von Ihrem Elektriker.

So läuft der Einsatz ab

1. Anmeldung und Angaben zum Aufbau. Sie beschreiben, welcher Bereich kalt bleibt und seit wann. Hilfreich sind Verlegeprotokoll, Bauzeitfotos und die Angabe, ob die Matte im Dünnbett, im Estrich oder im Beton liegt.

2. Freischalten und Grundbefund. Der Heizkreis wird freigeschaltet und von Thermostat und Verteiler getrennt; üblicherweise erledigt das Ihr Elektriker, auf Wunsch übernehmen wir es – dann bitte schon bei der Anmeldung sagen. Wir ordnen den Fehler ein: Unterbrechung, Schluss gegen das Schutzgeflecht oder Fehler am Kaltleiteranschluss.

3. Aufheizen und eingrenzen. Der Brenngenerator legt Leistung auf den Heizleiter, bis er sich vom Aufbau abhebt. Die Wärmebildkamera zeichnet daraufhin Schlaufen und Wendepunkte am Belag nach, und dort, wo der Fehler sitzt, weicht das Bild ab – so wird aus der gemessenen Länge eine Stelle im Raum.

4. Markierung und Übergabe. Die Stelle wird auf dem Belag markiert und fotografiert, das Protokoll geht an Sie. Öffnen und Instandsetzung übernimmt in der Regel Ihr Elektriker; auf ausdrücklichen Wunsch führen wir die Reparatur bei Dünnbettheizmatten und Heizkabeln auch selbst aus.

Technik und Verfahren

Isolations- und Widerstandsmessung

Vor jeder Ortung steht die Frage, welcher Fehler vorliegt. Gemessen wird der Widerstand des Heizleiters gegen den Sollwert des Kreises und die Isolation gegen das Schutzgeflecht. Ist der Leiter unterbrochen, führt der Weg über die Laufzeitmessung; schließt er gegen das Geflecht, über die Mantelfehlermessung. Bei mehreren Kreisen unter einer Fläche sagt derselbe Befund außerdem, welcher Kreis überhaupt betroffen ist.

TDR-Laufzeitmesstechnik am Heizleiter

Der Impuls läuft bis zur Unterbrechung und wird dort zurückgeworfen; aus der Laufzeit ergibt sich die Länge des intakten Stücks, und im Verhältnis zur verlegten Gesamtlänge sagt sie, in welcher Schlaufe der Fehler sitzt. Der Verkürzungsfaktor ist für Heizleiter geräteseitig nicht hinterlegt und wird an einem baugleichen intakten Kreis kalibriert; ohne das ist die Meterangabe nur relativ zu lesen, und sehr lange Heizkreise kommen an die Reichweitengrenze. Ein Ort im Raum wird aus dieser Zahl erst, wenn der Verlauf über das Wärmebild dazukommt.

Die Länge zählt aber nicht nur für die Ortung. Heizmatten kommen vorgefertigt vom Hersteller, mit einer festgelegten Leistung und einer Höchstlast, die auf dem Kreis liegen darf. Wird die Matte gekürzt, verschiebt sich das Verhältnis von Leiterlänge zu aufgelegter Leistung – deshalb muss die tatsächlich verlegte Länge bekannt sein, bevor jemand eingreift.

Mantelfehlermessung

Liegt kein Bruch vor, sondern ein Schluss gegen das Schutzgeflecht, ist die Hülle des Heizleiters verletzt. Zur Ortung wird ein getakteter Gleichstrom eingespeist, der an der schadhaften Stelle austritt; das dabei entstehende Spannungsgefälle wird an der Oberfläche abgetastet und kehrt direkt über dem Fehler seine Richtung um. Stark bewehrter Beton verwischt dieses Gefälle – dort trägt die Kombination aus Aufheizen und Wärmebild weiter.

Brenngenerator zum Aufheizen

Der Heizleiter liegt unter Fliese, Estrich oder Beton – sehen kann man ihn nicht, aber warm machen. Der Brenngenerator legt so viel Leistung auf, dass sich der Leiter vom umgebenden Aufbau abhebt und an der Oberfläche als Wärmemuster durchschlägt. Zwei Dinge werden damit sichtbar: der Verlegeverlauf mit seinen Schlaufen und Wendepunkten, und die Fehlerstelle selbst, wenn dort gezielt Energie eingebracht wird und der Punkt heißer wird als seine Umgebung. Wie schnell und wie deutlich das durchkommt, hängt an der Aufbauhöhe und am Belag: Dünnbett unter Fliesen zeigt früh, dicker Estrich braucht Zeit.

Thermografie

Die Wärmebildkamera ist das Auge zum Brenngenerator: Sie macht sichtbar, was er in den Boden gelegt hat. Der aufgeheizte Leiter zeichnet sich als Muster ab, und wo das Muster abbricht, umkehrt oder eine örtlich begrenzte Übertemperatur zeigt, sitzt die Stelle. Ohne eingebrachte Wärme bleibt sie stumm, denn eine unterbrochene Matte ist überall gleich kalt. Deshalb gehören beide Verfahren zusammen und werden nicht einzeln eingesetzt.

Wärmebild in Magenta mit einem hell leuchtenden Punkt und Fadenkreuz, daneben ein Raumausschnitt mit Holzboden und Tür

Was Sie bekommen

Sie bekommen eine Markierung direkt auf dem Belag und ein Schadensprotokoll als PDF. Darin stehen Befund, Verfahren, Messwerte, der aufgenommene Verlauf und die Fotos der Markierung, dazu die Wärmebilder aus der Ortung. Damit lässt sich belegen, warum an dieser Stelle geöffnet wurde.

Auf Wunsch öffnen und reparieren wir selbst. Sonst endet unsere Arbeit mit Ortung, Markierung und Protokoll – aufgemacht wird vom Fachbetrieb. Bei Fußbodenheizungen, Dünnbettheizmatten und Heizkabeln machen wir davon eine Ausnahme und setzen die markierte Stelle selbst instand. Das erspart Ihnen den zweiten Termin und die Übergabe dazwischen: Wer gemessen hat, weiß am genauesten, wo der Belag aufgeht und wie weit.

Der übliche Weg bleibt Ihr Elektriker, beide stehen offen. Sagen Sie uns bei der Anmeldung, welchen Sie wollen – dann steht es vor dem Einsatz fest und nicht erst, wenn die Stelle markiert vor Ihnen liegt.

Wir zeigen, was wir finden.

Dieselbe Stelle, zweimal aufgenommen: links der Boden, wie Sie ihn sehen – rechts, was die Wärmebildkamera sieht, sobald die Heizung Strom bekommt.

Wärmebild derselben Stelle: die beheizte Fläche zeichnet sich hell vor der Treppe ab, daneben läuft eine warme Leitung zur Wand

Ein Boden verrät nichts. Unter Strom zeichnet die beheizte Fläche sich in Minuten ab – und eine Fehlstelle bliebe dunkel.

Und der gefundene Fehler selbst – ziehen Sie die Kante: unter den unauffälligen Fliesen leuchten die Fundpunkte.

Wärmebild desselben Bodens: zwei helle Fundpunkte zeichnen sich vor den Heizschleifen ab

Kosten und Aufwand

Ein Pauschalbetrag wird nicht genannt, weil Größe und Aufbau der Heizfläche, Art des Fehlers und Verfügbarkeit des Verlegeplans den Aufwand bestimmen; den Kostenrahmen stimmen wir vor dem Einsatz telefonisch ab. Ob eine Versicherung die Ortung übernimmt, hängt von Schadenshergang und Vertrag ab; die Trace-and-Access-Deckung betrifft die Leckortung bei Wasserschäden.

Die Nachmessung gehört zum Leistungsumfang. Zeigt sich beim Öffnen, dass unsere Messung falsch war, messen wir kostenlos nach. Hat unsere Messung gestimmt und es wurde an der markierten Stelle nur nicht genau genug gesucht oder der Belag nicht weit genug geöffnet, verrechnen wir die Anfahrt, weil dann kein Messfehler von CFT vorliegt. Diese Regel gilt für jede Kabelfehlermessung, Kabelortung und Rohrortung.

Häufige Fragen und Antworten

Muss der Boden für die Ortung geöffnet werden?

Nein. Gemessen wird am Anschluss des Heizkreises, eingegrenzt wird an der Oberfläche. Geöffnet wird erst, wenn die Stelle markiert ist, und dann punktuell – in der Regel durch Ihren Elektriker.

Und wenn an der markierten Stelle kein Fehler liegt?

Dann messen wir nach; das ist Teil des Auftrags. Hat die Messung danebengelegen, tragen wir den zweiten Termin. Stimmte sie und der Belag wurde nur zu eng geöffnet oder zu ungenau gesucht, stellen wir die Anfahrt in Rechnung – an der Messung lag es dann nicht. Für Kabelfehlermessung, Kabelortung und Rohrortung gilt dieselbe Regel.

Wir haben den Verlegeplan nicht mehr. Geht es trotzdem?

Ja. Dann wird der Heizleiter aufgeheizt und der Verlauf mit der Wärmebildkamera nachgezeichnet – Schlaufen, Wendepunkte, Anschluss. Das kostet zusätzliche Zeit vor Ort, ersetzt den Plan aber.

Muss der Bodenbelag beim Öffnen ersetzt werden?

Das entscheidet der Belag, nicht die Messung. Bei Fliesen wird eine Fliese entfernt und ersetzt, bei fugenlosen Belägen ist die Öffnung sichtbar. Deshalb wird die Stelle vor dem Öffnen so eng wie möglich eingegrenzt.

Kann man eine Heizmatte einfach kürzen?

Nicht beliebig. Die Matte ist vorgefertigt und auf eine bestimmte Länge ausgelegt; daran hängt die maximale Last, die auf dem Kreis liegen darf. Als Faustregel gilt: höchstens 20 Prozent. Wird mehr weggenommen, liegt mehr Leistung auf weniger Leiter, als der Hersteller vorgesehen hat – die Matte nimmt Schaden, oft nicht sofort, sondern über die nächsten Heizperioden. Deshalb messen wir die tatsächliche Länge, statt sie aus dem Verlegeplan zu übernehmen.

Wie oft darf dieselbe Matte repariert werden?

Pauschal gilt eine Grenze von vier Reparaturmuffen. Darüber hinaus arbeitet die Matte nicht mehr richtig. Wer die vierte Stelle setzt, sollte deshalb wissen, dass die fünfte keine Option mehr ist – dann steht die Frage nach einer neuen Matte, nicht nach der nächsten Muffe.

Repariert CFT die gefundene Stelle auch selbst?

Auf ausdrücklichen Wunsch ja, aber nur bei Dünnbettheizmatten und Heizkabeln. Bei allen anderen Leistungen endet unsere Arbeit mit Ortung, Markierung und Protokoll. Auch hier bleibt der Normalfall, dass Ihr Elektriker öffnet und instand setzt; wenn wir das übernehmen sollen, sprechen wir es vor dem Einsatz ab.

Kann die Matte nach der Reparatur weiterbetrieben werden?

Das entscheidet, wer die Stelle instand setzt und den Heizkreis anschließend prüft – in der Regel Ihr Elektriker.

Ist nach der Reparatur noch eine Messung nötig?

Ja. Sobald der Heizleiter für die Instandsetzung aufgetrennt ist, liegen zwei Stücke vor, und beide gehören durchgemessen, bevor der Belag wieder zugeht. Eine Matte, die an einer Stelle verletzt wurde, hat beim Verlegen häufig mehr abbekommen. Das übernimmt Ihr Elektriker oder wir – unterbleiben sollte es nicht, denn die zweite Öffnung kostet mehr als die Messung.

Fall schildern

Schildern Sie, was Sie beobachten.

Beschreiben Sie einfach, was Sie sehen – ein Foto dazu, und wir legen das passende Verfahren oft schon vor dem Rückruf fest.

Was danach passiert

  1. Wir lesen Ihre Nachricht und ordnen den Fall einem Verfahren zu.
  2. Wir melden uns bei Ihnen – meist mit einer Rückfrage, die den Termin verkürzt.
  3. Wir nennen Ihnen den Termin und was er kostet, bevor jemand losfährt.

Lieber sprechen?
+43 (0) 2252 53169
Mo–Do 8:00–16:30 · Fr 8:00–12:00

Ihren Fall schildern

Felder mit dem Zusatz Pflichtangabe müssen ausgefüllt sein.

Zum Beispiel: Die Sicherung fällt, sobald die Heizmatte im Bad anläuft. Oder: In der Garage ist seit dem Sturm kein Strom.

Ein paar schnelle Kreuze – wenn Sie mögen

Alles freiwillig. Kreuzen Sie an, was passt – gern auch mehreres. Was Sie nicht wissen, lassen Sie einfach frei.

Was heizt nicht?
Welcher Belag liegt darüber?
Löst die Sicherung oder der FI aus?
Straße und Ort genügen fürs Erste.
Bis zu acht Dateien, je höchstens 12 MB, zusammen 40 MB. JPG, PNG, HEIC, WebP oder PDF. Ein Foto des Verteilerkastens, der betroffenen Stelle oder ein Plan hilft uns sehr.

Telefon oder E-Mail – eines von beiden brauchen wir, um zu antworten.

Wie wir mit Ihren Angaben umgehen, steht in der Datenschutzerklärung.

Wir melden uns bei Ihnen. Ihre Angaben gehen ausschließlich an dienstleistung@cft.at und werden nicht weitergegeben.

Schildern Sie den Fall.

Am schnellsten telefonisch – dann klären wir gleich, welches Verfahren passt und was Sie vorbereiten sollten.

Anrufen +43 (0) 2252 53169

Außerhalb der Bürozeiten schriftlich an office@cft.at.

Wir kommen nicht, um zu suchen. Wir sind hier, um zu finden.

Die Entwicklung der Leitungs- und Rohrsuche, von rechts nach links: Wünschelrute, Sondierstab, elektromagnetischer Empfänger, Georadar.