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Kanal und Abwasser · Kanalgeruch im Haus

Kanalgeruch orten mit Berauchung in Wien, Niederösterreich und Burgenland

Kanalgeruch aus dem Abfluss, aus dem Bodenablauf oder scheinbar aus der Wand ist der Hinweis auf eine Öffnung, die nicht dort sein sollte. Die Kanalberauchung leitet sichtbaren Rauch in das Rohrnetz ein: Wo er austritt, ist die Öffnung. CFT markiert und dokumentiert jede Austrittsstelle – verschlossen und saniert wird von Ihrem Installateur. Wir arbeiten dabei in Wien, Niederösterreich und Burgenland: kurze Anfahrt und schnelle Termine. Schildern Sie den Geruch unter +43 (0) 2252 53169 oder schriftlich an office@cft.at, dann klären wir den Zugang zum Rohrnetz und den Termin.

Anrufen +43 (0) 2252 53169 Anfrage zu dieser Leistung

Berauchung eines Regenwasserkanals von einem Kontrollschacht aus, um verbundene Dachrinnen herauszufinden
Kanal und Abwasser

Was wir vor Ort tun

Wir grenzen ein, aus welchem Teil des Rohrnetzes der Geruch kommt, und gehen dazu Räume, Fassade, Terrasse und Grünflächen ab. Jede Stelle, an der Kanalluft austritt, markieren und fotografieren wir und ordnen sie dem zugehörigen Strang zu. Wir verschließen nichts und sanieren nicht – das übernimmt Ihr Installateur.

Diesen Fall schildern

Das Wichtigste auf einen Blick

VerfahrenRohrberauchung mit sichtbarem Rauch, Ortungsgas-Methode, Abschottung und Einleitung ins Rohrnetz, Kombination mit der Kamerabefahrung
EinsatzbereichAbwasserleitungen im Gebäude und unter dem Grundstück
DauerTypischerweise 1 bis 3 Stunden
ErgebnisformatMarkierte Austrittsstellen, Bildbericht des Austritts, Zuordnung offener Rohrenden und alter Anschlüsse
EinsatzgebietWien, Niederösterreich und Burgenland

Was das bei Ihnen heißt

Es riecht im Bad, im Keller oder auf der Terrasse, und niemand findet die Quelle: Der Abfluss ist gereinigt, die Fugen sind dicht, trotzdem kommt der Geruch wieder. Typische Ursachen sind ein offenes Rohrende im Mauerwerk aus einem früheren Umbau, ein abgetrennter alter Anschluss oder ein Rohrbelüfter, der nicht mehr schließt. Der Rauch nimmt genau den Weg, den auch der Geruch nimmt: Statt Fliesen auf Verdacht zu öffnen, sehen Sie, wo er aus Wand, Boden oder Rasen kommt.

So läuft der Einsatz ab

1. Eingrenzung im Gespräch. Wir klären, wo und wann der Geruch auftritt, ob er wetter- oder nutzungsabhängig ist und welche Umbauten es gab. Wetterlage und Wind beeinflussen das Ergebnis.

2. Netz vorbereiten. Wir bestimmen den Einleitpunkt und schotten den Prüfabschnitt ab. Siphons sollten mit Wasser gefüllt sein, sonst tritt der Rauch am nächsten Bodenablauf aus.

3. Beaufschlagen und beobachten. Der Rauch wird eingeleitet; wir gehen Räume, Fassade, Terrasse und Grünflächen ab und halten jeden Austritt fest. Bei Bedarf folgt eine Prüfung mit Ortungsgas.

4. Markieren und übergeben. Jede Austrittsstelle wird markiert, fotografiert und dem Strang zugeordnet. CFT verschließt nichts und saniert nicht.

Technik und Verfahren

Rohrberauchung mit sichtbarem Rauch

Ein Nebelerzeuger beaufschlagt den abgeschotteten Rohrabschnitt mit sichtbarem Rauch, der jeder unverschlossenen Öffnung folgt und dort sichtbar wird: an Rohrenden, Fremdanschlüssen, undichten Verbindungen und Rissen. Unter dichtem Belag kann der Rauch seitlich abwandern, und er erreicht nur luftgefüllte Abschnitte – Schadstellen unter Wasserspiegel, in Dükern oder hinter gefüllten Siphons zeigt er nicht. Ein Einsatz ohne Austritt ist deshalb kein Dichtheitsnachweis.

Ortungsgas-Methode

Statt Rauch wird ein Prüfgas eingeleitet und an der Oberfläche mit einem Gasspürgerät nachgewiesen. Das Verfahren greift dort, wo Rauch nicht sichtbar würde: unter Estrich, unter Pflaster oder bei geringer Austrittsmenge; es kostet mehr Zeit, weil die Fläche systematisch abgesucht wird.

Abschottung und Einleitung

Ohne kontrollierte Abschottung verteilt sich Rauch oder Gas im gesamten Netz und der Befund wird unbrauchbar. Deshalb wird der Prüfabschnitt begrenzt und ein Einleitpunkt gewählt; bei angebauten Häusern legt das zugleich fest, wer nebenan vorab Bescheid wissen muss.

Zusammenspiel mit der Kamerabefahrung

Die Kamera zeigt die Fehlstelle von innen, sagt aber nicht, ob dort etwas austritt; der Rauch zeigt den Austritt, nicht aber Art und Zustand des Schadens. Zusammen ergeben sie den vollständigen Befund.

Austritt von Rauch während einer gezielten Berauchung eines Abluftrohres wegen einer Geruchsbelästigung

Was Sie bekommen

Sie bekommen die markierten Austrittsstellen, den Bildbericht und die Zuordnung, welcher Strang zu welchem Austritt gehört. Damit lässt sich gezielt verschließen oder sanieren.

Kosten und Aufwand

Kein Pauschalpreis: Der Aufwand hängt von der Größe des Leitungsnetzes, der Zahl der abzuschottenden Abschnitte und davon ab, ob zusätzlich mit Ortungsgas gearbeitet wird; den Kostenrahmen stimmen wir vor dem Einsatz telefonisch ab. Steht die Ortung im Zusammenhang mit einem Wasserschaden am Gebäude, übernimmt die Gebäudeversicherung die Ortungskosten in der Regel im Rahmen der Trace-and-Access-Deckung; die Dokumentation wird so erstellt, dass sie der Versicherung vorgelegt werden kann.

Häufige Fragen und Antworten

Ist der Rauch gefährlich für Bewohner, Haustiere oder Pflanzen?

Das Verfahren wird auch in bewohnten Objekten eingesetzt. Räume, in denen Rauch austritt, werden anschließend gelüftet.

Muss ich die Nachbarn vorher informieren?

Bei Reihenhäusern und Mehrparteienhäusern ja: Rauch kann auch nebenan austreten und wird von außen leicht für einen Brand gehalten. Wer wen verständigt, sprechen wir vor dem Termin ab.

Es riecht, obwohl der Kanal dicht ist – geht das?

Ja, und das ist ein häufiger Fall: Ein ausgetrockneter Siphon, ein defekter Rohrbelüfter oder ein offen gebliebener Rohrstummel lassen Kanalluft in den Raum, ohne dass am Rohr ein Schaden vorliegt.

Was ist der Unterschied zwischen Rauch und Ortungsgas?

Rauch wird gesehen, Ortungsgas wird gemessen. Rauch ist schnell und anschaulich, kommt aber unter dichten Belägen an seine Grenze; Ortungsgas findet auch verdeckte Austritte.

Fall schildern

Schildern Sie, was Sie beobachten.

Beschreiben Sie einfach, was Sie sehen – ein Foto dazu, und wir legen das passende Verfahren oft schon vor dem Rückruf fest.

Was danach passiert

  1. Wir lesen Ihre Nachricht und ordnen den Fall einem Verfahren zu.
  2. Wir melden uns bei Ihnen – meist mit einer Rückfrage, die den Termin verkürzt.
  3. Wir nennen Ihnen den Termin und was er kostet, bevor jemand losfährt.

Lieber sprechen?
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Mo–Do 8:00–16:30 · Fr 8:00–12:00

Ihren Fall schildern

Felder mit dem Zusatz Pflichtangabe müssen ausgefüllt sein.

Zum Beispiel: Der Abfluss staut sich immer wieder, obwohl frisch geräumt wurde. Oder: Im Keller riecht es nach Kanal.

Ein paar schnelle Kreuze – wenn Sie mögen

Alles freiwillig. Kreuzen Sie an, was passt – gern auch mehreres. Was Sie nicht wissen, lassen Sie einfach frei.

Worum geht es?
Ist ein Zugang zum Kanal bekannt?
Wie alt ist das Haus, grob?
Straße und Ort genügen fürs Erste.
Bis zu acht Dateien, je höchstens 12 MB, zusammen 40 MB. JPG, PNG, HEIC, WebP oder PDF. Ein Foto der Putzöffnung, des Schachts oder ein Plan hilft uns sehr.

Telefon oder E-Mail – eines von beiden brauchen wir, um zu antworten.

Wie wir mit Ihren Angaben umgehen, steht in der Datenschutzerklärung.

Wir melden uns bei Ihnen. Ihre Angaben gehen ausschließlich an dienstleistung@cft.at und werden nicht weitergegeben.

Schildern Sie den Fall.

Am schnellsten telefonisch – dann klären wir gleich, welches Verfahren passt und was Sie vorbereiten sollten.

Anrufen +43 (0) 2252 53169

Außerhalb der Bürozeiten schriftlich an office@cft.at.

Wir kommen nicht, um zu suchen. Wir sind hier, um zu finden.

Die Entwicklung der Leitungs- und Rohrsuche, von rechts nach links: Wünschelrute, Sondierstab, elektromagnetischer Empfänger, Georadar.