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Ortung und Vermessung · Bauteil und Decke

Baukernaktivierung orten in ganz Österreich und Süddeutschland

Eine Baukernaktivierung macht die Decke zur Heizung – und jede Kernbohrung zum Risiko: Die wasserführenden Rohrschlangen liegen eng im Beton, ein Treffer legt den Kreis still und flutet im schlimmsten Fall das Geschoss darunter. CFT ortet die Rohrbahnen mit dem Georadar, markiert sie am Bauteil und legt die freien Bohrfenster fest. Melden Sie Fläche und Vorhaben unter +43 (0) 2252 53169 oder office@cft.at.

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Radarauswertung als Projektion auf einem Hallenboden, ein Techniker markiert die rot leuchtenden Rohrbahnen, daneben das Georadar
Ortung und Vermessung

Was wir vor Ort tun

Wir fahren die betroffene Decken- oder Bodenfläche mit dem Georadar im Raster ab, werten die Tiefenschnitte aus und markieren die Rohrbahnen an der Oberfläche. Bohr- und Dübelpunkte werden in die freien Fenster gelegt und dokumentiert – bevor die Kernbohrung ansetzt, nicht danach.

Diesen Fall schildern

Das Wichtigste auf einen Blick

VerfahrenGeoradar (GPR) am Bauteil, Rasterscan mit Tiefenschnitten, Markierung der Rohrbahnen und Bohrfenster, Dokumentation der Auswertung
EinsatzbereichBetonkernaktivierte Decken und Böden; dazu Gas-, Wasser- und Elektroleitungen, Leerrohre und Rohre aller Art in Fußbodenaufbauten, Decken und Wänden – vor Kernbohrung, Dübelfeld und Nachrüstung
DauerZwei Stunden bis mehrere Tage, je nach Fläche
ErgebnisformatMarkierung am Bauteil, Dokumentation je nach Vorgabe als PDF
EinsatzgebietGanz Österreich vom Sitz in Traiskirchen aus; Bayern und Baden-Württemberg über die CFT Group Deutschland GmbH, Lange Zeile 27, D-85435 Erding

Was das im Betrieb heißt

Der Unterschied zwischen Bohren mit und ohne Ortung ist bei aktivierten Bauteilen kein Komfort, sondern Existenzfrage der Maßnahme: Ein getroffenes Heizrohr bedeutet Leckage im Rohbeton, Trocknung, Stemmarbeit und einen Heizkreis, der nachgemufft werden muss – gegen ein paar markierte Bahnen und Bohrpunkte dazwischen. Wer Abhängungen, Anlagen oder Geländer nachrüstet, bekommt mit der Dokumentation zudem ein Dokument, das die Bohrfreigabe belegt.

So läuft der Einsatz ab

  1. Sie nennen Fläche, Bohrpunkte und Termine; Pläne der Aktivierung helfen, sind aber nicht Voraussetzung.
  2. Die Fläche wird im Raster mit dem Georadar gefahren – von der zugänglichen Seite, ohne Eingriff ins Bauteil.
  3. Die Tiefenschnitte zeigen die Rohrlagen; die Bahnen werden am Bauteil markiert.
  4. Bohr- und Dübelpunkte werden in die freien Fenster gelegt und im Bild festgehalten.
  5. Sie erhalten die Dokumentation als PDF – Auswertung, Markierung, Punkte.

Technik und Verfahren

Das Georadar liest die Reflexionen aus dem Beton: Rohrschlangen, Bewehrung und Leerrohre zeichnen sich in den Tiefenschnitten als Bahnen ab, nach Lage und Tiefe unterscheidbar. Die Kunst ist die Deutung – Bewehrung von Heizrohr zu trennen ist Erfahrungssache, und genau dafür fahren unsere Techniker solche Flächen seit Jahren. Gemessen wird zerstörungsfrei; das Bauteil bleibt, wie es ist.

Georadar-Rasterauswertung: die Leitungslagen einer Betondecke als rote und gelbe Bahnen im Messraster

Was Sie bekommen

Markierte Rohrbahnen und freigegebene Bohrfenster direkt am Bauteil, dazu die Dokumentation als PDF mit Auswertung und Punktlage. Ihr Bohrtrupp arbeitet nach Markierung – nicht nach Hoffnung.

Wir zeigen, was in der Decke liegt.

Drei echte Einsätze: die Radarauswertung als Projektion auf der Bodenfläche, der Tiefenschnitt mit den Heizschlangen – und die Messung an der Decke im Video.

Dieselbe Bodenfläche als Georadar-Auswertung: das dichte, regelmäßige Raster der Baukernaktivierung zeichnet sich unter dem Hallenboden ab
Georadar-Tiefenschnitt in 22 bis 23 Zentimetern Tiefe: die Heizschlangen der Baukernaktivierung zeichnen sich als waagerechte rote Bahnen ab, die senkrechten roten Streifen gehören nicht dazu
Der Tiefenschnitt: jede waagerechte rote Bahn ist ein Heizrohr.
Die Messung an der Decke – Bahn für Bahn.

Gebohrt wird erst, wenn das Raster steht: Die Bahnen werden an der Oberfläche markiert, die Bohrpunkte dazwischen gelegt.

Visualisierung der Lage einer Baukernaktivierung, die mit einem Georadarsystem herausgemessen wurde

Kosten und Aufwand

Abgerechnet wird nach Fläche und Punktzahl. Eine Ortung kostet einen Bruchteil dessen, was ein einziges getroffenes Heizrohr an Reparatur, Trocknung und Stillstand auslöst – das Angebot machen wir nach Flächenangabe am Telefon.

Häufige Fragen und Antworten

Wie genau liegen die markierten Bahnen?

Genau genug für die Bohrfreigabe: Die Bahnen werden am Bauteil markiert und die Bohrpunkte mit Sicherheitsabstand in die freien Fenster gelegt. Wo es eng wird, sagen wir es – und legen den Punkt lieber um, als ihn zu riskieren.

Funktioniert die Ortung auch von unten, über Kopf?

Ja. Gemessen wird von der zugänglichen Seite – Boden oder Decke. Über Kopf dauert es etwas länger, das Ergebnis ist dasselbe.

Wir haben Verlegepläne der Aktivierung – reicht das nicht?

Pläne zeigen die Absicht, das Radar den Bestand: Verlegte Schlangen weichen vom Plan ab, und gebohrt wird ins Bauteil, nicht in die Zeichnung. Mit Plan geht die Messung schneller – ersetzen kann er sie nicht.

Sieht das Radar auch Gas-, Wasser- und Elektroleitungen im Bauteil?

Ja. Was sich in Boden, Decke oder Wand abzeichnet, wird miterfasst und mitmarkiert – Gasleitungen, Wasser- und Heizungsrohre, Elektroleitungen, Leerrohre und Bewehrungslagen. Genau deshalb gehört vor jede Kernbohrung eine Messung, nicht nur bei aktivierten Decken.

Fall schildern

Schildern Sie den Befund.

Je genauer Sie den Befund beschreiben, desto gezielter kommen wir an. Pläne, Messwerte und Fotos helfen uns, das Verfahren schon vorher festzulegen.

Was danach passiert

  1. Wir lesen Ihre Nachricht und ordnen den Fall einem Verfahren zu.
  2. Wir melden uns bei Ihnen – meist mit einer Rückfrage, die den Termin verkürzt.
  3. Wir nennen Ihnen den Termin und was er kostet, bevor jemand losfährt.

Lieber sprechen?
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Mo–Do 8:00–16:30 · Fr 8:00–12:00

Ihren Fall schildern

Felder mit dem Zusatz Pflichtangabe müssen ausgefüllt sein.

Zum Beispiel: was aufgefallen ist, wo der Abschnitt liegt, was schon gemessen oder geschaltet wurde.

Ein paar schnelle Kreuze – wenn Sie mögen

Alles freiwillig. Kreuzen Sie an, was passt – gern auch mehreres. Was Sie nicht wissen, lassen Sie einfach frei.

Welches Bauteil?
Was ist geplant?
Wie viele Stellen, grob?
Abschnitt, Straßenzug oder Schachtnummer – was eben bezeichnet ist.
Bis zu acht Dateien, je höchstens 12 MB, zusammen 40 MB. JPG, PNG, HEIC, WebP oder PDF. Am hilfreichsten: der Bestandsplan des Abschnitts und die letzte Messreihe.

Telefon oder E-Mail – eines von beiden brauchen wir, um zu antworten.

Wie wir mit Ihren Angaben umgehen, steht in der Datenschutzerklärung.

Wir melden uns bei Ihnen. Ihre Angaben gehen ausschließlich an dienstleistung@cft.at und werden nicht weitergegeben.

Schildern Sie den Fall.

Am schnellsten telefonisch – dann klären wir gleich, welches Verfahren passt und was Sie vorbereiten sollten.

Anrufen +43 (0) 2252 53169

Außerhalb der Bürozeiten schriftlich an office@cft.at.

Wir kommen nicht, um zu suchen. Wir sind hier, um zu finden.

Die Entwicklung der Leitungs- und Rohrsuche, von rechts nach links: Wünschelrute, Sondierstab, elektromagnetischer Empfänger, Georadar.