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Leckortung

Leckortung am Pool und Schwimmbecken in Wien, Niederösterreich und Burgenland

Ist der Pool undicht oder verdunstet er nur? Ob Schwimmbad, Schwimmbecken oder Schwimmteich – die erste Frage ist immer dieselbe. Der Wasserspiegel sinkt schneller, als Verdunstung erklärt, oder er bleibt jedes Mal auf derselben Höhe stehen. Beides sind Hinweise: Das eine deutet auf die Verrohrung, das andere auf eine Fehlstelle in Beckenhöhe. Wir trennen zuerst Verdunstung von echtem Verlust, prüfen dann Becken und Verrohrung getrennt, finden die undichte Stelle und markieren sie. Möchten Sie den Pool überprüfen lassen, melden Sie den Wasserverlust unter +43 (0) 2252 53169 oder schriftlich an office@cft.at – wir klären dann Beckenart, Zugang und Termin für die Lecksuche.

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Dichtblasen mit gelben Schläuchen hängen über die graue Wand eines teilweise entleerten Beckens ins Wasser, am Rand Steinplatten und Gras
Leckortung

Was wir vor Ort tun

Wir stellen jedem Anlagenteil einzeln die Frage dicht oder undicht, statt den ganzen Pool auf einmal zu verdächtigen: den Einbauteilen mit der Vakuumglocke, den Leitungssträngen mit Druck aus dem Technikschacht. So steht am Ende nicht nur die Fundstelle fest, sondern auch, wem die Reparatur gehört – dem Poolbetrieb oder dem Installateur. Markierung, Protokoll und Skizze geben wir dafür mit.

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Das Wichtigste auf einen Blick

VerfahrenVerdunstungsabgleich, Dichtheitsprüfung mit der Vakuumglocke, Druckprüfung der Verrohrung, Optische Inspektion mit TV-Kamera und Ortungssonde
EinsatzbereichSkimmerbecken, Überlaufbecken, Schwimmteiche, Zu- und Ablaufverrohrung, Technikschacht
DauerJe nach Beckenart und Größe, typischerweise 2 bis 5 Stunden
ErgebnisformatMarkierung über der Fehlstelle, Bildbericht
EinsatzgebietWien, Niederösterreich und Burgenland

Was das bei Ihnen heißt

Im Sommer verdunstet aus einem Freibecken sichtbar Wasser, und genau das macht die Beurteilung schwierig. Aufschlussreich ist weniger die Menge als das Muster: Sinkt der Spiegel gleichmäßig weiter, spricht das für die Verrohrung; bleibt er immer auf derselben Höhe stehen, liegt die Fehlstelle meist genau dort – an einer Düse, am Skimmer, an einer Fuge. Notieren Sie vor dem Termin über einige Tage den Wasserstand mit Datum; das ist die nützlichste Vorarbeit. Stellen Sie sich außerdem darauf ein, dass das Becken je nach Verdacht und Beckenart vorher entleert werden muss – nur dann kommen wir an alle Düsenleitungen und an den Skimmer heran. Und ist eine Fehlstelle repariert, raten wir zur Nachprüfung: Sie belegt die Qualität der Reparatur und zeigt, ob dahinter eine zweite Schadstelle liegt. Auf Wunsch übernehmen wir die Nachprüfung gerne für Sie – als eigenen Termin, der nach Zeit- und Anfahrtsaufwand verrechnet wird.

So läuft der Einsatz ab

1. Vorabklärung. Wir fragen nach Beckentyp, Baujahr, Auskleidung, Lage der Technik und dem beobachteten Verlustverhalten. Mit Ihren Wasserstandsnotizen lässt sich schon am Telefon eingrenzen, ob eher Becken oder Verrohrung zu prüfen ist.

2. Vorbereitung vor Ort. Der Technikschacht muss zugänglich sein, die Umwälzung ein- und ausschaltbar, die Beckenumrandung frei geräumt.

3. Prüfung. Liegt Ihr Verdunstungsabgleich vor, ist der echte Verlust bereits bekannt; sonst grenzen wir ihn vor Ort ein. Danach werden Becken und Verrohrung getrennt untersucht: die Einbauteile mit der Vakuumglocke, die Leitungen mit Druck. Am Ende steht, welcher Anlagenteil undicht ist – das entscheidet, wer repariert.

4. Übergabe. Sie erhalten den Bildbericht für Ihren Pool- oder Installationsbetrieb.

5. Kontrollmessung nach der Reparatur. Wir empfehlen sie, besonders nach Arbeiten an der Verrohrung. Sie belegt, dass die Reparatur hält – und sie beantwortet die Frage, die man dem Becken sonst nicht ansieht: ob dahinter noch eine zweite Schadstelle liegt. Der Grund dafür liegt in der Sache und nicht in der Sorgfalt: Gefunden wird immer zuerst das stärkere Leck, denn es überdeckt jedes schwächere, solange es offen ist. Erst wenn es geschlossen ist, kann sich eine zweite Stelle überhaupt zeigen. Die Kontrollmessung ist deshalb ein eigener Termin, nicht Teil des Ortungstermins; wir kündigen sie gleich beim ersten Einsatz an. Sie wird nach Zeitaufwand und Anfahrtsaufwand zusätzlich verrechnet.

Technik und Verfahren

Verdunstungsabgleich

Ein mit Beckenwasser gefüllter Behälter wird schwimmend oder am Beckenrand platziert; er verdunstet unter denselben Wetterbedingungen wie die Beckenfläche, verliert aber kein Wasser durch Undichtheit. Die Differenz zwischen Behälter- und Beckenpegel über dieselbe Zeit ist der tatsächliche Verlust – und nebenbei zeigt sich, auf welcher Höhe der Pegel stehen bleibt. Wind, Badebetrieb, Rückspülungen und Regen verfälschen den Vergleich, deshalb wird die Nutzung während der Messzeit protokolliert.

Das Schöne an diesem Abgleich: Er braucht kein Messgerät und keinen Techniker, nur einen Behälter, einen Zettel und ein paar Tage Geduld – deshalb liegt er am besten bei Ihnen, und wir erklären Ihnen am Telefon gern, wie er geht. Verpflichtend ist er nicht; wir können den Verlust auch vor Ort eingrenzen. Liegen Ihre Notizen aber schon vor, beginnt der Einsatz nicht bei der Frage, ob der Pool überhaupt undicht ist, sondern gleich bei der Suche nach der Stelle – das verkürzt den Termin spürbar, und die gesparte Zeit sehen Sie direkt auf der Rechnung.

Dichtheitsprüfung mit der Vakuumglocke

Auf die verdächtige Stelle – Folienschweißnaht, Düse, Skimmer, Fuge – wird eine Glocke aufgesetzt, die für genau diesen Einsatz gebaut ist, und darunter ein Unterdruck aufgebaut. Hält das Vakuum, ist das Bauteil dicht. Fällt es ab, zieht die Stelle Luft, und die Abdichtung ist dort offen.

Das ist der Unterschied zu einer Sichtprüfung: Das Verfahren beurteilt keine Fläche und bewertet keinen Verdacht, es prüft ein einzelnes Bauteil und antwortet mit Ja oder Nein. Die Glocke braucht dafür eine zugängliche, freiliegende Stelle – deshalb entscheidet der Verdacht, ob das Becken für die Prüfung entleert wird.

Aus demselben Grund ist die Wiederholung nach der Reparatur kein Zusatz, sondern der zweite Teil desselben Verfahrens: Erst sie zeigt am selben Bauteil, ob die Stelle dicht geworden ist.

Druckprüfung der Verrohrung

Einzelne Leitungsstränge werden im Technikschacht abgesperrt und mit Druck beaufschlagt. Hält ein Strang den Druck und ein anderer nicht, ist die undichte Leitung bestimmt, ohne dass ein Quadratmeter Belag geöffnet wurde. Verklebte Sammelleitungen ohne Trennpunkt lassen sich nicht einzeln beurteilen.

Optische Inspektion mit TV-Kamera und Ortungssonde

Eine ultraflexible Kamera für Rohrdurchmesser von DN 30 bis DN 70 wird in die Düsenleitungen und die übrige Verrohrung eingeschoben. Sie ist für genau die engen Querschnitte und Bögen gebaut, an denen eine gewöhnliche Kanalkamera nicht mehr weiterkommt. Damit sehen wir eine Fehlstelle, die Druckprüfung oder Vakuumglocke eingegrenzt haben, direkt im Rohr – ein Riss, eine offene Muffe, eine gelöste Verklebung. Die Bestätigung mit dem eigenen Auge nimmt der Reparatur das letzte Restrisiko: Geöffnet wird erst, wenn feststeht, was dort liegt.

Im Kamerakopf sitzt zusätzlich eine Ortungssonde. Steht die Kamera an der Schadstelle, wird ihr Signal an der Oberfläche angepeilt – die Markierung sitzt damit genau über dem Bild, das die Fehlstelle zeigt, nicht über einer gerechneten Entfernung. Auf demselben Weg wird der Leitungsverlauf für die Verrohrungsskizze abgefahren. Ein eigener Ortungsgang mit separater Sonde entfällt dadurch; nur Bewehrung im Beton kann die Peilung verziehen.

Leeres Schwimmbecken mit silbrig genoppter Auskleidung und Treppe, am Rand steht ein MiniFlex-Inspektionssystem

Was Sie bekommen

Sie erhalten die Markierung über der Fehlstelle und den Bildbericht mit Fotos.

So kommt das Leck ans Licht.

Vier Stationen aus echten Einsätzen – vom vollen Becken bis zur gefundenen Stelle.

Gefülltes geschwungenes Edelstahlbecken im Garten mit Natursteinmauer
1 Das Edelstahlbecken verliert Wasser – mehr, als Verdunstung erklären kann.
Prüfgerät, Schläuche und Druckluftflasche am Rand eines gefüllten Beckens, die Prüfleitungen laufen in die Überlaufrinne
2 Angeschlossen: jede Leitung wird einzeln abgedrückt.
Techniker arbeitet kniend im entleerten weißen Becken an einer Einbaustelle
3 Alle Einbauteile und Durchführungen werden geprüft, Stück für Stück.
Kamerabild aus der Poolleitung: ein Riss zieht quer durch das Rohr, die Stationsanzeige steht bei 0,20 Metern
4 Gefunden: der Riss in der Leitung, bei 0,20 m – markiert, dokumentiert, übergeben.
Die Kamera in der Poolleitung: ein chemisch angegriffenes Rohr – die massive Blasenbildung hat es spröde und brüchig gemacht.
Rettungsring mit Seil am Rand eines Schwimmbeckens

Kosten und Aufwand

Wir nennen keinen Preis und keine Pauschale, weil Beckentyp, Verrohrungslänge und Zugänglichkeit den Aufwand bestimmen – und weil Ihre Wasserstandsnotizen ihn spürbar senken; den Kostenrahmen stimmen wir vor dem Einsatz telefonisch ab. Ob Ihre Gebäudeversicherung einen Poolschaden abdeckt, hängt vom Vertrag ab – anders als bei Leitungswasserschäden im Gebäude ist das nicht die Regel.

Die Kontrollmessung nach der Reparatur gehört zum Verfahren, ist aber ein eigener Termin an einem anderen Tag. Sie wird nach Zeitaufwand und Anfahrtsaufwand zusätzlich verrechnet. Wir sagen das vor dem ersten Einsatz, damit es später auf der Rechnung nicht überrascht.

Häufige Fragen und Antworten

Wie viel Wasserverlust ist noch normal?

Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht, weil Verdunstung von Luft- und Wassertemperatur, Wind, Abdeckung und Badebetrieb abhängt. Bewertet wird deshalb die Differenz zum Verdunstungsabgleich.

Muss ich das Becken für die Ortung entleeren?

Das hängt vom Verdacht und von der Beckenart ab, und wir sagen es Ihnen vor dem Termin. Die Vakuumglocke braucht eine freiliegende, zugängliche Stelle – für Schweißnähte, Düsen und Skimmer heißt das in der Regel: leeres Becken. Ein leeres Becken bleibt dabei nicht unbeobachtet, es kann sich durch Auftrieb oder Erddruck bewegen.

Der Spiegel bleibt immer auf Höhe der Einlaufdüsen stehen. Was heißt das?

Dass die Fehlstelle sehr wahrscheinlich auf dieser Höhe liegt – sinkt der Spiegel darunter, kann nichts mehr abfließen. Das grenzt die Suche auf Einbauteile und Beckenwand ein.

Gilt das auch für Schwimmteiche?

Ja, mit anderer Gewichtung: Bei naturnahen Anlagen liegt der Verlust häufiger an der Folienabdichtung, am Übergang zum Regenerationsbereich oder an durchwurzelten Stellen.

Fall schildern

Schildern Sie, was Sie beobachten.

Beschreiben Sie einfach, was Sie sehen – ein Foto dazu, und wir legen das passende Verfahren oft schon vor dem Rückruf fest.

Was danach passiert

  1. Wir lesen Ihre Nachricht und ordnen den Fall einem Verfahren zu.
  2. Wir melden uns bei Ihnen – meist mit einer Rückfrage, die den Termin verkürzt.
  3. Wir nennen Ihnen den Termin und was er kostet, bevor jemand losfährt.

Lieber sprechen?
+43 (0) 2252 53169
Mo–Do 8:00–16:30 · Fr 8:00–12:00

Ihren Fall schildern

Felder mit dem Zusatz Pflichtangabe müssen ausgefüllt sein.

Zum Beispiel: Der Wasserzähler dreht sich, obwohl alles zu ist. Oder: Die Wand wird feucht, seit der Heizungsdruck fällt.

Ein paar schnelle Kreuze – wenn Sie mögen

Alles freiwillig. Kreuzen Sie an, was passt – gern auch mehreres. Was Sie nicht wissen, lassen Sie einfach frei.

Wie verhält sich der Wasserspiegel?
Verliert das Becken auch bei abgeschalteter Pumpe?
Welche Bauart?
Straße und Ort genügen fürs Erste.
Bis zu acht Dateien, je höchstens 12 MB, zusammen 40 MB. JPG, PNG, HEIC, WebP oder PDF. Ein Foto der feuchten Stelle, des Zählers oder ein Plan hilft uns sehr.

Telefon oder E-Mail – eines von beiden brauchen wir, um zu antworten.

Wie wir mit Ihren Angaben umgehen, steht in der Datenschutzerklärung.

Wir melden uns bei Ihnen. Ihre Angaben gehen ausschließlich an dienstleistung@cft.at und werden nicht weitergegeben.

Schildern Sie den Fall.

Am schnellsten telefonisch – dann klären wir gleich, welches Verfahren passt und was Sie vorbereiten sollten.

Anrufen +43 (0) 2252 53169

Außerhalb der Bürozeiten schriftlich an office@cft.at.

Wir kommen nicht, um zu suchen. Wir sind hier, um zu finden.

Die Entwicklung der Leitungs- und Rohrsuche, von rechts nach links: Wünschelrute, Sondierstab, elektromagnetischer Empfänger, Georadar.