Trinkwassernetz · Behälterhygiene
Hochbehälterreinigung und -desinfektion in Wien, Niederösterreich und Burgenland
Sedimente am Kammerboden, Beläge an Wand und Decke und mikrobiologische Belastungen sind dort zu beseitigen, wo das Wasser steht: im Hochbehälter. Gereinigt wird mechanisch, auf Kundenwunsch zusätzlich chemisch mit lebensmittelechten Mitteln, dann desinfiziert – gemeinsam mit der Schermann GmbH, mit der uns für Reinigungen und Desinfektionen eine Partnerschaft verbindet. Vor der Wiederinbetriebnahme steht die mikrobiologische Abschlussprüfung. Melden Sie den Behälter unter +43 (0) 2252 53169 oder schriftlich an office@cft.at, dann klären wir Kammerzahl, Außerbetriebnahme und Termin.
Was wir vor Ort tun
Reinigung und Desinfektion führen wir gemeinsam mit der Schermann GmbH aus, mit der wir dafür eine Partnerschaft haben. Gereinigt wird kammerweise; dafür geht die Kammer außer Betrieb und wird leergefahren. Die Reihenfolge steht fest: Erst wenn die Fläche frei ist, wirken die folgenden Schritte; vor der Wiederinbetriebnahme steht die mikrobiologische Abschlussprüfung. Bauliche Auffälligkeiten benennen wir, reparieren sie nicht.
Das Wichtigste auf einen Blick
| Verfahren | Mechanische Vorreinigung, Chemische Hauptreinigung mit lebensmittelechten Mitteln, Desinfektion mit Mirasan®, Mikrobiologische Abschlussprüfung vor der Wiederinbetriebnahme |
|---|---|
| Einsatzbereich | Trinkwasserkammern in kommunalen Hochbehältern, Verbandsbehältern und betrieblichen Speichern |
| Dauer | Kammerweise, abhängig von Volumen, Zugang und Ablaufmöglichkeit |
| Ergebnisformat | Auf Wunsch eine Dokumentation |
| Einsatzgebiet | Wien, Niederösterreich und Burgenland |
Für Wasserversorger
Die Reinigung des Hochbehälters ist der Termin im Jahr, an dem Sie sehen, was sich in Ihrem Speicher abgesetzt hat – geplant, weil eine Kammer außer Betrieb geht und die Versorgung über die zweite Kammer oder eine Ersatzeinspeisung gehalten werden muss. Vorreinigung, auf Wunsch chemische Reinigung und Desinfektion laufen in einem Durchgang, ausgeführt von CFT gemeinsam mit der Schermann GmbH; der Zustand vor und nach dem Einsatz wird fotografisch festgehalten.
Was das im Betrieb heißt
Betriebliche Trinkwasserspeicher, Werksbehälter und Objektanlagen unterliegen denselben Hygieneanforderungen wie kommunale Behälter, haben aber meist keine zweite Kammer; der Termin muss deshalb in eine Betriebspause fallen oder über eine Ersatzversorgung abgesichert werden. Für Rahmenverträge lässt sich die Behälterhygiene als wiederkehrende Position nach Kammerzahl und Volumen beschreiben.
So läuft der Einsatz ab
1. Außerbetriebnahme planen. Festgelegt wird, welche Kammer wann leergefahren wird, wie die Versorgung in dieser Zeit läuft und wohin das Spülwasser abgeleitet werden kann. Zugang, Beleuchtung und Belüftung des Behälters werden vorab geklärt.
2. Mechanisch vorreinigen. Nach dem Entleeren werden Sedimente, Ablagerungen und Grobverschmutzungen von Boden, Wänden und Einbauten entfernt. Erst wenn die Fläche frei ist, wirken die folgenden Schritte.
3. Chemisch reinigen und desinfizieren. Auf Kundenwunsch folgt die chemische Hauptreinigung mit lebensmittelechten Reinigungsmitteln. Danach wird die Kammer desinfiziert, um mikrobiologische Belastungen zu beseitigen.
4. Abschlussprüfung und Wiederinbetriebnahme. Nach dem Spülen steht die mikrobiologische Abschlussprüfung. Erst danach geht die Kammer wieder in Betrieb.
Technik und Verfahren
Mechanische Vorreinigung
Entfernt wird zuerst alles, was sich abgesetzt hat: Sand, Schlamm und Grobverschmutzung am Kammerboden sowie Beläge an Wänden und Einbauten. Dieser Schritt entscheidet über das Ergebnis der gesamten Reinigung, weil Mittel auf einer belegten Fläche nicht bis zum Untergrund kommen – er beseitigt Ablagerungen, keine Keime.
Chemische Hauptreinigung mit lebensmittelechten Mitteln
Auf Kundenwunsch folgt eine chemische Reinigung mit lebensmittelechten Mitteln; sie löst festsitzende Beläge und wird anschließend vollständig ausgespült. Bei schadhafter Beschichtung wird der Befund dokumentiert, statt die Fläche weiter zu bearbeiten.
Desinfektion mit Mirasan®
Nach der Reinigung wird die Kammer desinfiziert, um mikrobiologische Belastungen zu beseitigen. Eingesetzt wird Mirasan®, hergestellt von der Schermann GmbH – also von dem Betrieb, mit dem wir die Behälterhygiene gemeinsam ausführen. Das Mittel gibt es in mehreren Varianten; welche zum Zug kommt, entscheidet die Art der Verschmutzung, die sich an der entleerten Kammer zeigt, nicht ein Standardansatz.
Die Desinfektion wirkt auf der gereinigten Oberfläche, nicht durch Ablagerungen hindurch – deshalb ist die Reihenfolge der Schritte nicht verhandelbar.
Mikrobiologische Abschlussprüfung
Vor der Wiederinbetriebnahme wird die Kammer mikrobiologisch geprüft. Der Befund gilt für den Zeitpunkt der Probenahme; alles Spätere ist Sache des Netzbetriebs.
Was Sie bekommen
Die Leistung ist die Reinigung und Desinfektion selbst; eine Dokumentation gibt es auf Wunsch. Bauliche Auffälligkeiten, die uns dabei auffallen – Risse, schadhafte Beschichtungen, korrodierte Einbauten –, sagen wir Ihnen. Reparieren tun wir sie nicht.
Kosten und Aufwand
Der Aufwand hängt von Kammerzahl, Volumen, Zugänglichkeit, Verschmutzungsgrad und davon ab, ob eine chemische Reinigung gewünscht ist. Den Kostenrahmen stimmen wir vor dem Einsatz telefonisch ab, zusammen mit der Frage, wie lange die Kammer außer Betrieb sein darf.
Häufige Fragen und Antworten
Muss die Versorgung während der Reinigung unterbrochen werden?
In der Regel nicht, wenn eine zweite Kammer vorhanden ist. Gibt es nur eine, wird der Termin in eine verbrauchsarme Zeit gelegt oder eine Ersatzeinspeisung vereinbart.
Wer führt die Reinigung aus?
Für Reinigungen und Desinfektionen arbeiten wir mit der Schermann GmbH zusammen; die Partnerschaft besteht genau für diese Arbeiten. Von dort kommt auch das Desinfektionsmittel: Mirasan® wird von Schermann selbst hergestellt. Für Sie bleibt es ein Termin und ein Ablauf.
Ist die chemische Reinigung immer nötig?
Nein. Die mechanische Reinigung ist der Grundschritt, die chemische Hauptreinigung erfolgt auf Kundenwunsch und ist bei festsitzenden Belägen sinnvoll.
Ist die Kammer nach der Reinigung keimfrei?
Nein. Trinkwasser ist nie keimfrei. Geprüft wird etwas anderes: ob die Kammer nach der Behandlung die mikrobiologischen Anforderungen einhält.
Was passiert, wenn die Abschlussprüfung auffällig ist?
Dann geht die Kammer nicht in Betrieb. Der Befund wird protokolliert, und wir stimmen mit Ihnen das weitere Vorgehen ab.
Bekomme ich auch eine Aussage zum baulichen Zustand?
Ja, soweit sie sich aus der Sichtprüfung der entleerten Kammer ergibt. Risse, abgelöste Beschichtungen und korrodierte Einbauten werden fotografiert und benannt.
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Für die Leitungen, die vom Behälter wegführen, mit eigenem Verfahren.
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Wasserverlustanalyse für Wassernetze
Wenn der Behälter dauerhaft nicht auf Füllstand kommt und die Ursache im Netz liegt.
Schildern Sie den Befund.
Je genauer Sie den Befund beschreiben, desto gezielter kommen wir an. Pläne, Messwerte und Fotos helfen uns, das Verfahren schon vorher festzulegen.
Was danach passiert
- Wir lesen Ihre Nachricht und ordnen den Fall einem Verfahren zu.
- Wir melden uns bei Ihnen – meist mit einer Rückfrage, die den Termin verkürzt.
- Wir nennen Ihnen den Termin und was er kostet, bevor jemand losfährt.
Lieber sprechen?
+43 (0) 2252 53169
Mo–Do 8:00–16:30 · Fr 8:00–12:00
Schildern Sie den Fall.
Am schnellsten telefonisch – dann klären wir gleich, welches Verfahren passt und was Sie vorbereiten sollten.
Außerhalb der Bürozeiten schriftlich an office@cft.at.