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Trinkwassernetz · Hygiene

Rohrleitungsdesinfektion für Trinkwassernetze in Wien, Niederösterreich und Burgenland

Eine Wasserleitung, die aufgegraben, erneuert oder längere Zeit außer Betrieb war, geht nicht ohne hygienischen Nachweis zurück ans Netz. CFT desinfiziert Trinkwasserrohrleitungen mit Wasserstoffperoxid: Eingesetzt wird ein 50-prozentiges Konzentrat, das vor Ort auf die für den Abschnitt angesetzte Anwendungskonzentration verdünnt und in den Abschnitt eingebracht wird. Die Behandlung ist rückstandsfrei und ohne Geschmacks- oder Geruchsbeeinträchtigung. Auf Wunsch desinfizieren wir mit Natriumhypochlorit oder Chlordioxid. Wir arbeiten dafür in Wien, Niederösterreich und Burgenland – kurze Anfahrt und kurzfristige Termine. Melden Sie den Abschnitt unter +43 (0) 2252 53169 oder schriftlich an office@cft.at, dann klären wir Mittel, Ausleitung und Termin.

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Nahaufnahme von klarem Wasser mit aufsteigenden Luftblasen dicht unter der bewegten Oberfläche
Trinkwasser

Was wir vor Ort tun

Wir behandeln den Abschnitt, der neu verlegt, geöffnet oder mikrobiologisch auffällig war, vom Vorspülen bis zur Schlussspülung. Ohne geklärte Ableitung des Spülwassers beginnen wir nicht, und die Leitung selbst verlegen oder instandsetzen wir nicht. Ob vor der Wiederinbetriebnahme zusätzlich mikrobiologisch beprobt wird, klärt der Netzbetrieb; die Beprobung ist nicht Teil unserer Leistung.

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Das Wichtigste auf einen Blick

VerfahrenDesinfektion mit Wasserstoffperoxid (50-prozentiges Konzentrat, vor Ort verdünnt), Desinfektion mit Natriumhypochlorit oder Chlordioxid auf Anfrage, Spülen, Ausleiten und Restgehaltsmessung
EinsatzbereichNeu verlegte und bestehende Trinkwasserrohrleitungen im kommunalen und betrieblichen Netz
DauerAbschnittsweise, abhängig von Länge, Nennweite und Einwirkzeit
ErgebnisformatAuf Wunsch eine Dokumentation
EinsatzgebietWien, Niederösterreich und Burgenland

Für Wasserversorger

Der Anlass ist meistens einer von dreien: ein neu verlegter Abschnitt vor der Inbetriebnahme, eine Leitung nach einer Reparaturöffnung, oder ein Strang nach einer mikrobiologischen Auffälligkeit. Die Behandlung mit Wasserstoffperoxid vermeidet dabei die Geschmacks- und Geruchsbeeinträchtigungen chlorbasierter Produkte und damit die Beschwerden aus dem Versorgungsgebiet. Behandelt werden Neu- und Altbestandsrohre.

Was das im Betrieb heißt

Für Rohrleitungsbauer ist die Leitungsdesinfektion der Schritt, der nach der bestandenen Druckprüfung die Übergabe abschließt; sie ist als eigene Ausschreibungsposition nach Länge und Nennweite beschreibbar und lässt sich mit der Druckprüfung als Paket beauftragen. Betriebliche Trinkwassernetze, Werksleitungen und Objektanlagen brauchen denselben Nachweis; vorab zu klären sind Ableitung des Spülwassers und Abstimmung mit dem Netzbetrieb.

So läuft der Einsatz ab

1. Abschnitt und Ableitung klären. Festgelegt wird, welcher Strang behandelt wird, wo eingespeist und entnommen wird und wohin das Spülwasser abgeleitet werden darf. Ohne geklärte Ableitung beginnt die Maßnahme nicht.

2. Vorspülen. Der Abschnitt wird gespült, damit Sand, Bohrspäne und Restschmutz entfernt sind. Ablagerungen schirmen Keime ab, deshalb wirkt eine Desinfektion auf einer ungespülten Leitung nur unvollständig.

3. Desinfektionsmittel einbringen. Die Leitung wird mit der angesetzten Lösung befüllt, das Mittel wirkt über die vorgesehene Zeit ein. In dieser Phase bleibt der Abschnitt abgesperrt und gekennzeichnet, damit keine Entnahme erfolgt.

4. Ausspülen und Restgehalt messen. Danach wird der Abschnitt vollständig ausgespült und das Mittel ordnungsgemäß ausgeleitet. Nach der Schlussspülung wird der Restgehalt des Desinfektionsmittels gemessen, bevor die Leitung wieder in Betrieb geht.

Technik und Verfahren

Desinfektion mit Wasserstoffperoxid

Eingesetzt wird Wasserstoffperoxid als 50-prozentiges Konzentrat, das vor Ort auf die für den Abschnitt angesetzte Anwendungskonzentration verdünnt wird. In die Leitung geht damit eine stark verdünnte Lösung, nie das Konzentrat: Dieses ist ein Gefahrstoff, stark oxidierend und verätzend. Wasserstoffperoxid wirkt gegen Bakterien, Viren und Biofilme und zerfällt in Wasser und Sauerstoff, weshalb die Behandlung als rückstandsfrei gilt. Es wirkt dort, wo es hinkommt: Belegte Rohrwände, Totstränge und nicht durchströmte Abzweige müssen vorher gespült oder einbezogen werden.

Desinfektion mit Natriumhypochlorit oder Chlordioxid auf Anfrage

Auf Wunsch desinfizieren wir mit Natriumhypochlorit oder Chlordioxid, unter Einhaltung der jeweiligen Sicherheits- und Umweltvorgaben. Der Nachteil ist zugleich der Grund für den Vorrang von Wasserstoffperoxid: chlorbasierte Produkte beeinträchtigen Geschmack und Geruch.

Spülen, Ausleiten und Restgehaltsmessung

Die Behandlung endet nicht mit der Einwirkzeit, sondern mit dem vollständigen Ausspülen. Dass das Mittel entfernt ist, belegt die Messung des Restgehalts im ausgespülten Abschnitt; deshalb wird die Ableitung vor Beginn geklärt und nicht während der Maßnahme improvisiert.

Was Sie bekommen

Die Leistung ist die Desinfektion selbst; eine Dokumentation gibt es auf Wunsch. Die Leitung verlegen oder instandsetzen wir nicht, und wir beproben nicht mikrobiologisch.

Kosten und Aufwand

Der Aufwand richtet sich nach Länge und Nennweite des Abschnitts, dem gewählten Verfahren, der Zahl der Einspeise- und Entnahmestellen und der Ableitungssituation. Den Kostenrahmen stimmen wir vor dem Einsatz telefonisch ab, am besten gemeinsam mit der Druckprüfung.

Häufige Fragen und Antworten

Warum Wasserstoffperoxid statt Chlor?

Weil es rückstandsfrei zerfällt und keine Geschmacks- und Geruchsbeeinträchtigungen verursacht – im Versorgungsgebiet der spürbarste Unterschied. Auf Wunsch desinfizieren wir mit Natriumhypochlorit oder Chlordioxid.

Können auch Altbestandsrohre desinfiziert werden?

Ja. Bei älteren Leitungen ist die Vorspülung besonders wichtig, weil Ablagerungen an der Rohrwand das Mittel abschirmen; stark belegte Stränge brauchen mehr Spülaufwand.

Wie lange ist die Leitung nicht nutzbar?

So lange, wie Einwirkzeit, Schlussspülung und die Nachweise vor der Freigabe dauern. Der Abschnitt bleibt abgesperrt und gekennzeichnet; der Zeitraum wird vorab geplant und angekündigt.

Ersetzt die Desinfektion die Druckprüfung?

Nein. Die Druckprüfung weist nach, dass der Abschnitt dicht ist, die Desinfektion, dass er hygienisch einwandfrei ist.

Fall schildern

Schildern Sie den Befund.

Je genauer Sie den Befund beschreiben, desto gezielter kommen wir an. Pläne, Messwerte und Fotos helfen uns, das Verfahren schon vorher festzulegen.

Was danach passiert

  1. Wir lesen Ihre Nachricht und ordnen den Fall einem Verfahren zu.
  2. Wir melden uns bei Ihnen – meist mit einer Rückfrage, die den Termin verkürzt.
  3. Wir nennen Ihnen den Termin und was er kostet, bevor jemand losfährt.

Lieber sprechen?
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Mo–Do 8:00–16:30 · Fr 8:00–12:00

Ihren Fall schildern

Felder mit dem Zusatz Pflichtangabe müssen ausgefüllt sein.

Zum Beispiel: was aufgefallen ist, wo der Abschnitt liegt, was schon gemessen oder geschaltet wurde.

Ein paar schnelle Kreuze – wenn Sie mögen

Alles freiwillig. Kreuzen Sie an, was passt – gern auch mehreres. Was Sie nicht wissen, lassen Sie einfach frei.

Was ist der Anlass?
Ist die Ableitung des Spülwassers geklärt?
Wie lang ist der Abschnitt, grob?
Abschnitt, Straßenzug oder Schachtnummer – was eben bezeichnet ist.
Bis zu acht Dateien, je höchstens 12 MB, zusammen 40 MB. JPG, PNG, HEIC, WebP oder PDF. Am hilfreichsten: der Bestandsplan des Abschnitts und die letzte Messreihe.

Telefon oder E-Mail – eines von beiden brauchen wir, um zu antworten.

Wie wir mit Ihren Angaben umgehen, steht in der Datenschutzerklärung.

Wir melden uns bei Ihnen. Ihre Angaben gehen ausschließlich an dienstleistung@cft.at und werden nicht weitergegeben.

Schildern Sie den Fall.

Am schnellsten telefonisch – dann klären wir gleich, welches Verfahren passt und was Sie vorbereiten sollten.

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Außerhalb der Bürozeiten schriftlich an office@cft.at.

Wir kommen nicht, um zu suchen. Wir sind hier, um zu finden.

Die Entwicklung der Leitungs- und Rohrsuche, von rechts nach links: Wünschelrute, Sondierstab, elektromagnetischer Empfänger, Georadar.