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Quellen und Brunnen

Quellenleitungsortung und keimfreie Inspektion in Wien, Niederösterreich und Burgenland

Bei vielen Quellfassungen weiß niemand mehr genau, wo die Leitung verläuft: Pläne fehlen, Schächte sind überwachsen, das Wissen ist mit dem letzten Wassermeister in Pension gegangen. CFT ortet den Verlauf von der Oberfläche, befährt die Leitung mit keimfrei gehaltener Trinkwasserkamera und markiert die Fundstellen. Wir fahren dafür Wien, Niederösterreich und Burgenland an: kurze Anfahrt und kurzfristige Termine.

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Ein Gebirgsbach fließt durch eine grüne Almwiese mit blühenden Alpenrosen, dahinter schneebedeckte Berge
Quellen und Brunnen

Was wir vor Ort tun

Der Schwerpunkt liegt in der Leitung: Die keimfrei gehaltene Trinkwasserkamera zeigt, in welchem Zustand der Strang tatsächlich ist – Ablagerungen, Versandung, Wurzeleinwuchs, schadhafte Muffen. Jede Auffälligkeit wird als Standbild festgehalten, in Lage und Tiefe bestimmt und im Haltungsbericht des betroffenen Abschnitts bewertet. Damit die Meterangabe aus der Befahrung einen Ort im Gelände bekommt, peilen wir den Verlauf davor an der Oberfläche an, alle zwei bis vier Meter einen Messpunkt. Was Sie am Ende bekommen, hängt vom bestellten Umfang ab: Bleibt es bei Ortung und Markierung, ist die Markierung das Ergebnis – ein Protokoll gibt es dazu nicht. Wird vermessen, kommen die Lagepunkte als Datei dazu. Gegraben und repariert wird von uns nicht.

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Das Wichtigste auf einen Blick

VerfahrenElektromagnetische Rohrortung, Sondenortung, Keimfreie Kamerabefahrung mit Schiebekamera, Vermessung mit der Totalstation auf Wunsch
EinsatzbereichQuellfassungen, Sammelschächte, Quellen- und Sammelleitungen, Brunnen
DauerEin halber Tag bis mehrere Tage, je nach Anzahl der Quellleitungen, Fassungen und Distanzen
ErgebnisformatMarkierung des Verlaufs auf der Oberfläche, Bei Vermessung Lagepunkte als .dwg .dxf .shp oder .gpkg, Bei Inspektion Videoaufzeichnung Standbilder und Inspektionsprotokoll mit Haltungsberichten
EinsatzgebietWien, Niederösterreich und Burgenland

Was das im Betrieb heißt

Für Wasserversorger, Genossenschaften und Gemeinden ist eine nicht katalogisierte Quellfassung ein doppeltes Risiko: Sie lässt sich weder im Schutzgebiet berücksichtigen noch bei einer Grabung schützen. Wir orten auch Leitungen, die in keinem Plan stehen, messen sie auf Wunsch mit der Totalstation ein und bereiten die Ergebnisse für Ihr Leitungskataster auf.

So läuft der Einsatz ab

1. Vorgespräch. Am Telefon klären wir Anlage, Auffälligkeit und Zugang. Halten Sie alte Pläne und Schlüssel bereit und benennen Sie jemanden, der die Absperrungen kennt.

2. Ortung an der Oberfläche. Wir bestimmen den Verlauf elektromagnetisch und per Sonde. Angepeilt wird alle zwei bis vier Meter ein Punkt – eng genug, dass Bögen und Richtungswechsel im Verlauf stehen und nicht zwischen zwei Punkten verschwinden.

3. Kamerabefahrung. Über Schacht oder Fassung geht die Trinkwasserkamera in die Leitung. Auffälliges wird als Standbild festgehalten und über die Sonde im Kamerakopf angepeilt.

4. Markierung und Übergabe. Der Verlauf wird markiert, auf Wunsch eingemessen und als Datei übergeben. Wurde befahren, kommt das Inspektionsprotokoll mit den Haltungsberichten dazu; bleibt es bei Ortung und Markierung, ist die Markierung das Ergebnis. Danach übernimmt Ihr Installateur – CFT gräbt und repariert nicht.

Technik und Verfahren

Elektromagnetische Rohrortung

Auf die Leitung wird ein Ortungssignal aufgebracht, das ein Empfänger an der Oberfläche wiederfindet; daraus ergeben sich Verlauf und Tiefenlage. Bei Metall geht das direkt, bei Kunststoff nur über Suchdraht oder Sonde – liegen mehrere Leitungen eng beisammen, koppelt das Signal über.

Sondenortung

Eine sendende Sonde wird in die Leitung eingebracht, meist im Kamerakopf, und von oben angepeilt: ein Bogen, eine Muffe, eine verschüttete Fassung, jeweils in Lage und Tiefe. Enge Bögen, Versandung oder ein geschlossener Schieber stoppen die Sonde.

Keimfreie Kamerabefahrung mit der Schiebekamera

Für Trinkwasser kommen eigene, keimfrei gehaltene Schiebekameras zum Einsatz, nicht die Geräte aus der Abwassertechnik. Im Bild werden Versandung, Wurzeleinwuchs, Versinterung, Muffenversatz und Risse sichtbar; ein stark versandeter Strang muss vorher gereinigt werden.

Vermessung mit der Totalstation, auf Wunsch

Was mit dem georteten Verlauf geschieht, entscheiden Sie: Entweder bleibt es bei der Markierung an der Oberfläche, oder wir messen die Leitung zusätzlich mit der Totalstation ein. Erst die Vermessung macht aus einer Markierung, die der nächste Regen abwäscht, einen dauerhaften Datensatz – sie ist eine eigene Position und läuft nur auf Bestellung.

Was Sie bekommen

Das hängt daran, was Sie bestellt haben – und es ist bewusst gestaffelt, damit niemand für Unterlagen zahlt, die er nicht braucht.

Nur Ortung und Markierung. Dann ist die Markierung auf der Oberfläche das Ergebnis, und sonst nichts. Ein Protokoll gehört nicht dazu. Das reicht, wenn im Anschluss ohnehin gegraben wird und die Farbe nur bis zum Bagger halten muss.

Mit Vermessung. Die eingemessenen Lagepunkte kommen als Datei: .dwg, .dxf, .shp oder .gpkg – oder in einem Format, das vorher vereinbart wurde. Damit geht der Verlauf in Ihre Bestandsführung ein und überdauert die Markierung.

Mit Kamerabefahrung. Dazu kommen die Videoaufzeichnung, die Standbilder der auffälligen Stellen und das Inspektionsprotokoll mit Haltungsberichten: je befahrenem Abschnitt ein eigener Bericht statt einer durchlaufenden Liste. Was offen geblieben ist, steht ebenfalls darin – etwa weil die Kamera an einer Versandung endete.

Kosten und Aufwand

Es gibt keinen Pauschalpreis, weil es keinen pauschalen Quellstrang gibt: Länge, Zugänglichkeit, Zahl der Fassungen und die nötigen Verfahren bestimmen den Aufwand. Den Kostenrahmen stimmen wir vor dem Einsatz telefonisch ab – +43 (0) 2252 53169, Montag bis Donnerstag 8:00–16:30 Uhr, Freitag 8:00–12:00 Uhr. Eine Gebäudeversicherung trägt hier in der Regel nichts: Ihre Leckortungsdeckung gilt dem Gebäude, nicht der Quellfassung und nicht der Zuleitung im Gelände.

Häufige Fragen und Antworten

Muss die Quelle für die Inspektion außer Betrieb genommen werden?

Die Kamera braucht einen Zugang und eine Leitung, die nicht voll und trüb steht. Was das für Ihre Anlage bedeutet, klären wir im Vorgespräch.

Beeinträchtigt die Kamera die Trinkwasserqualität?

Wir setzen Trinkwasserkameras und -fahrwagen ein, die für keimfreie Umgebung vorgesehen sind und nicht zwischen Abwasser und Trinkwasser wechseln.

Was ist, wenn die Leitung so versandet ist, dass die Kamera nicht durchkommt?

Dann endet die Befahrung dort, und genau das steht im Haltungsbericht dieses Abschnitts – mit der Position. Der nächste Schritt ist die Quellenleitungsreinigung, danach ist der Strang erneut befahrbar.

Können Sie eine Fassung finden, von der es keinen Plan gibt?

Das ist hier der Regelfall: Sonde in die Leitung, Verlauf anpeilen, markieren. Erreicht die Sonde die Fassung nicht, endet die Aufnahme dort. Eine Garantie auf jede historische Fassung gibt es nicht – was offen blieb, wird benannt.

So arbeiten wir im Feld.

Blick in eine Quellstube: drei Zuläufe schütten Wasser in das Sammelbecken
In der Quellstube: drei Zuläufe, jede Schüttung einzeln sichtbar – hier zeigt sich, welcher Strang trägt und welcher nachlässt.
Quellfassung mit grünem Deckel auf einer Geländekuppe am Waldrand
Draußen an der Fassung: von hier aus wird der Verlauf der Quellleitung geortet und markiert – Messpunkt für Messpunkt.
Fall schildern

Schildern Sie den Befund.

Je genauer Sie den Befund beschreiben, desto gezielter kommen wir an. Pläne, Messwerte und Fotos helfen uns, das Verfahren schon vorher festzulegen.

Was danach passiert

  1. Wir lesen Ihre Nachricht und ordnen den Fall einem Verfahren zu.
  2. Wir melden uns bei Ihnen – meist mit einer Rückfrage, die den Termin verkürzt.
  3. Wir nennen Ihnen den Termin und was er kostet, bevor jemand losfährt.

Lieber sprechen?
+43 (0) 2252 53169
Mo–Do 8:00–16:30 · Fr 8:00–12:00

Ihren Fall schildern

Felder mit dem Zusatz Pflichtangabe müssen ausgefüllt sein.

Zum Beispiel: was aufgefallen ist, wo der Abschnitt liegt, was schon gemessen oder geschaltet wurde.

Ein paar schnelle Kreuze – wenn Sie mögen

Alles freiwillig. Kreuzen Sie an, was passt – gern auch mehreres. Was Sie nicht wissen, lassen Sie einfach frei.

Um welche Anlage geht es?
Was beobachten Sie?
Wie ist der Zugang?
Abschnitt, Straßenzug oder Schachtnummer – was eben bezeichnet ist.
Bis zu acht Dateien, je höchstens 12 MB, zusammen 40 MB. JPG, PNG, HEIC, WebP oder PDF. Am hilfreichsten: der Bestandsplan des Abschnitts und die letzte Messreihe.

Telefon oder E-Mail – eines von beiden brauchen wir, um zu antworten.

Wie wir mit Ihren Angaben umgehen, steht in der Datenschutzerklärung.

Wir melden uns bei Ihnen. Ihre Angaben gehen ausschließlich an dienstleistung@cft.at und werden nicht weitergegeben.

Schildern Sie den Fall.

Am schnellsten telefonisch – dann klären wir gleich, welches Verfahren passt und was Sie vorbereiten sollten.

Anrufen +43 (0) 2252 53169

Außerhalb der Bürozeiten schriftlich an office@cft.at.

Wir kommen nicht, um zu suchen. Wir sind hier, um zu finden.

Die Entwicklung der Leitungs- und Rohrsuche, von rechts nach links: Wünschelrute, Sondierstab, elektromagnetischer Empfänger, Georadar.