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Trinkwassernetz · Abnahme

Protokollierte Druckprüfung für Trinkwasserleitungen in Wien, Niederösterreich und Burgenland

Eine neu verlegte Trinkwasserleitung wird nicht übernommen, weil sie fertig aussieht, sondern weil sie den Druck hält. CFT führt die Druckprüfung mit Wasser nach ÖNORM EN 805 und ÖNORM B 2538 durch und protokolliert die Ergebnisse gegen diese Prüfgrundlage, für Leitungssysteme aus GGG, Faserzement (im Altbestand Asbestzement, AZ), PVC und PEHD. Das Protokoll ist das Dokument, mit dem der Abschnitt in Betrieb geht. Geprüft wird in Wien, Niederösterreich und Burgenland – kurze Anfahrt heißt kurzfristige Termine. Melden Sie den Abschnitt unter +43 (0) 2252 53169 oder schriftlich an office@cft.at, dann klären wir Prüfgrundlage, Absperrungen und Termin.

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Freigelegte Rohrleitung in einem Erdgraben mit blauen Schiebern und rotem Armaturenblock, von schräg oben
Trinkwasser

Was wir vor Ort tun

Wir legen den Prüfabschnitt mit Bauleitung und Netzbetrieb fest; er muss vollständig verlegt, verfüllt und an den Enden druckfest abgeschlossen sein. Wir füllen, entlüften, bringen den Prüfdruck auf und zeichnen den Druckverlauf auf; bewertet wird der Verlauf, nicht ein Momentanwert. Sie erhalten ein Prüfprotokoll als PDF; instandgesetzt wird von uns nichts.

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Das Wichtigste auf einen Blick

VerfahrenDruckprüfung mit Wasser nach ÖNORM EN 805, Prüfung nach ÖNORM B 2538, Protokollierung gegen die benannte Prüfgrundlage, Bewertung der Leitungsintegrität
EinsatzbereichNeu verlegte und sanierte Trinkwasserleitungen aus GGG (Gusseisen mit Kugelgraphit), Faserzement (im Altbestand Asbestzement, AZ), PVC und PEHD
DauerNach Prüfvorgabe der Norm, abschnittsweise
ErgebnisformatPrüfprotokoll als PDF nach ÖNORM EN 805 und ÖNORM B 2538, Druckverlaufsaufzeichnung, Bewertung je geprüftem Abschnitt
EinsatzgebietWien, Niederösterreich und Burgenland

Für Wasserversorger

Sie übernehmen einen Abschnitt vom Bauunternehmen und haften ab diesem Moment für seine Dichtheit. Was Sie dafür brauchen, ist kein mündliches Ergebnis auf der Baustelle, sondern ein Protokoll mit Prüfdruck, Druckverlauf, Prüfdauer und Bewertung. Die Prüfung durch einen Dritten hat dabei einen praktischen Vorteil: Der Prüfende hat kein Interesse am Ergebnis – fällt der Abschnitt durch, steht das im Protokoll.

Was das im Betrieb heißt

Für Bauunternehmen und Rohrleitungsbauer ist die protokollierte Druckprüfung die Leistung, die den Abschnitt abnahmefähig macht; in Ausschreibungen ist sie als eigene Position nach Prüfabschnitten und Nennweiten beschreibbar. Auf Werksgeländen gilt dasselbe für Löschwasser- und Brauchwasserleitungen vor der Inbetriebnahme.

So läuft der Einsatz ab

1. Prüfabschnitt festlegen. Mit Bauleitung und Netzbetrieb wird bestimmt, welcher Abschnitt geprüft wird, wo abgeschiebert und wo befüllt wird. Der Abschnitt muss vollständig verlegt, verfüllt und an den Enden druckfest abgeschlossen sein.

2. Befüllen und entlüften. Der Abschnitt wird mit Wasser gefüllt und sorgfältig entlüftet. Verbliebene Luft ist der häufigste Grund für ein unbrauchbares Prüfergebnis.

3. Prüfen und aufzeichnen. Der Prüfdruck wird aufgebracht und der Druckverlauf über die Prüfdauer aufgezeichnet; bewertet wird der Verlauf, nicht ein Momentanwert.

4. Protokollieren und übergeben. Das Ergebnis wird gegen ÖNORM EN 805 und ÖNORM B 2538 protokolliert. Bei einem negativen Ergebnis wird nachgebessert und erneut geprüft, das Protokoll hält beide Durchgänge fest.

Technik und Verfahren

Druckprüfung mit Wasser nach ÖNORM EN 805

Geprüft wird mit Wasser, nicht mit Luft: Der Abschnitt wird gefüllt, entlüftet, unter Prüfdruck gesetzt und der Druckverlauf beobachtet. Wasser ist kaum zusammendrückbar, deshalb schlägt selbst eine kleine Undichtheit als Druckabfall durch – das Verfahren sagt allerdings, ob der Abschnitt dicht ist, nicht wo er es nicht ist.

Prüfung nach ÖNORM B 2538

Die österreichische Norm ergänzt die europäische Vorgabe für Trinkwasserleitungen; auf sie berufen sich Auftraggeber und ausführendes Unternehmen bei der Abnahme. Ein Protokoll ohne benannte Prüfgrundlage ist im Streitfall wenig wert.

Protokollierung gegen die benannte Prüfgrundlage

Die Prüfgrundlage ÖNORM EN 805 mit ÖNORM B 2538 wird im Protokollkopf mit Ausgabestand genannt; damit hat das Dokument eine feste Form: geprüfter Abschnitt, Werkstoff, Prüfdruck, Verlauf, Bewertung. Es ersetzt weder die Bestandsdokumentation noch die hygienische Freigabe.

Bewertung der Leitungsintegrität

Aus dem aufgezeichneten Verlauf wird bewertet, ob der Abschnitt die Anforderung erfüllt. Auffällig sind auch Verläufe, die auf verbliebene Luft, Temperatureinfluss oder eine bewegliche Absperrung hindeuten; dann wird die Ursache benannt und die Prüfung wiederholt, statt ein grenzwertiges Ergebnis freizugeben.

Nahaufnahme eines verschraubten Stahlflansches mit angebautem Manometer, kleinem Absperrhahn und rotem Kabel über grauem Betonboden

Was Sie bekommen

Sie erhalten ein Prüfprotokoll als PDF: geprüfter Abschnitt, Werkstoff, Prüfdruck, aufgezeichneter Druckverlauf, Randbedingungen und Bewertung, im Protokollkopf die angewandten Prüfgrundlagen mit Ausgabestand. Bei Wiederholungsprüfungen sind alle Durchgänge enthalten. Instandgesetzt wird von uns nichts: CFT prüft, bewertet und protokolliert.

Kosten und Aufwand

Der Aufwand richtet sich nach Länge und Nennweite des Prüfabschnitts, dem Werkstoff, der Zahl der Abschnitte und der Frage, ob Wasser vor Ort verfügbar ist. Den Kostenrahmen stimmen wir vor dem Einsatz telefonisch ab. Wiederholungsprüfungen nach Nachbesserung werden gesondert vereinbart.

Häufige Fragen und Antworten

Warum wird mit Wasser geprüft und nicht mit Luft?

Maßgebend für die Abnahme ist die Prüfung mit Wasser nach ÖNORM EN 805 und ÖNORM B 2538, weil Wasser kaum zusammendrückbar ist und schon geringe Undichtheiten als Druckabfall sichtbar werden. Eine Luftprüfung kann als Vorprüfung sinnvoll sein, ersetzt den Abnahmenachweis aber nicht.

Welche Rohrwerkstoffe können geprüft werden?

Leitungssysteme aus GGG, also Gusseisen mit Kugelgraphit, sowie aus Faserzement (im Altbestand Asbestzement, AZ), PVC und PEHD. Der Werkstoff steht im Protokoll, weil er das Verhalten des Abschnitts unter Druck beeinflusst. Bei Bestandsleitungen aus Asbestzement wird am Rohr selbst nicht getrennt, gebohrt oder geschliffen: Angeschlossen wird an vorhandenen Armaturen.

Was passiert, wenn die Prüfung nicht besteht?

Der Abschnitt wird als nicht bestanden protokolliert, mit dem gemessenen Druckverlauf. Die Nachbesserung übernimmt das ausführende Unternehmen, danach wird erneut geprüft.

Reicht die Druckprüfung für die Inbetriebnahme aus?

Sie weist die Dichtheit nach, nicht die hygienische Eignung. Neu verlegte oder sanierte Leitungen werden zusätzlich gespült und desinfiziert; beide Nachweise gehören in die Abnahmeunterlagen.

Fall schildern

Schildern Sie den Befund.

Je genauer Sie den Befund beschreiben, desto gezielter kommen wir an. Pläne, Messwerte und Fotos helfen uns, das Verfahren schon vorher festzulegen.

Was danach passiert

  1. Wir lesen Ihre Nachricht und ordnen den Fall einem Verfahren zu.
  2. Wir melden uns bei Ihnen – meist mit einer Rückfrage, die den Termin verkürzt.
  3. Wir nennen Ihnen den Termin und was er kostet, bevor jemand losfährt.

Lieber sprechen?
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Mo–Do 8:00–16:30 · Fr 8:00–12:00

Ihren Fall schildern

Felder mit dem Zusatz Pflichtangabe müssen ausgefüllt sein.

Zum Beispiel: was aufgefallen ist, wo der Abschnitt liegt, was schon gemessen oder geschaltet wurde.

Ein paar schnelle Kreuze – wenn Sie mögen

Alles freiwillig. Kreuzen Sie an, was passt – gern auch mehreres. Was Sie nicht wissen, lassen Sie einfach frei.

Worum geht es?
Ist der Nachtmindestverbrauch bekannt?
Wie groß ist das Netz, grob?
Abschnitt, Straßenzug oder Schachtnummer – was eben bezeichnet ist.
Bis zu acht Dateien, je höchstens 12 MB, zusammen 40 MB. JPG, PNG, HEIC, WebP oder PDF. Am hilfreichsten: der Bestandsplan des Abschnitts und die letzte Messreihe.

Telefon oder E-Mail – eines von beiden brauchen wir, um zu antworten.

Wie wir mit Ihren Angaben umgehen, steht in der Datenschutzerklärung.

Wir melden uns bei Ihnen. Ihre Angaben gehen ausschließlich an dienstleistung@cft.at und werden nicht weitergegeben.

Schildern Sie den Fall.

Am schnellsten telefonisch – dann klären wir gleich, welches Verfahren passt und was Sie vorbereiten sollten.

Anrufen +43 (0) 2252 53169

Außerhalb der Bürozeiten schriftlich an office@cft.at.

Wir kommen nicht, um zu suchen. Wir sind hier, um zu finden.

Die Entwicklung der Leitungs- und Rohrsuche, von rechts nach links: Wünschelrute, Sondierstab, elektromagnetischer Empfänger, Georadar.